Über Oliver Kalkofe

Hier schreibt der Chef.

603. Trödelparadies Deutschland (TVS 09/18)

Jens Spahn, unser neuer Minister für Gesundheit und unaufgeforderte Schlaumeierei, hatte anscheinend Recht mit seiner Behauptung, in Deutschland müsse niemand in Armut leben. Der Bevölkerung scheint es sogar derart gut zu gehen, dass bei uns selbst der Müll eigene Fernsehsendungen bekommt. Kaum ein anderes Land hat derart viele Tand- und Trödel-Shows wie wir Gammel-Germanen: psychologische Hilfen für wegschmeiß-allergische Alles-Aufbewahrer und Restmülltüten-Tauschformate für manische Mega-Messies, schrabbelige Schrottplatz-Dokus, elegisch ausgewalzte Ramsch-Renovierungs-Reihen uswusw blablabla. Kein gut besuchter Altglascontainer oder falsch befüllter gelber Sack in einer inszenierten Asi-Siedlung des Sozialen Wohnungsbaus, der RTL2 nicht ein prollig gescriptetes Garbage-Dokutainment für angebliche Underdogs wert wäre, kein muffiger Pappkarton mit leicht beschädigten Kriegs-Devotionalien und angeschimmelten Wehrmachtsunterhosen von Omas erstem Mann, aus dem das ZDF nicht ohne zu zögern eine erfolgreiche Nachmittags-Show mit Horst Lichter schnitzen könnte. Das ganze scheißige Dreckszeug, das irgendwo bei uns allen herumsteht, einstaubt und meist unbeachtet vor sich hin muffelt, aber irgendwie doch zu gut erscheint für die unbarmherzig alles schluckende Mülltonne – seien wir uns sicher, dass irgendein Trottel sich nicht entblöden wird, dafür demnächst eine passende TV-Sendung zu kreieren.

Spätestens seit dem unerwarteten Mega-Success der sedierend-oberöden Einschnarchungshilfe BARES FÜR RARES, die den Zuschauern des Zweiten seit einigen Jahren zur Kuchentafelzeit als Blutdrucksenker und Koffein-Neutralisator angeboten wird, möchte jetzt jeder Kanal mindestens eine Top-Quoten-Show besitzen, in der langweilige Leute langweiligen Kehrichtkäufern ihr altes Garagen-Gelumpe anzudrehen versuchen. Fernsehen, flott wie Höhlenmalerei, aber wahrscheinlich gerade wegen seiner aggressiven Belanglosigkeit und nervenlähmenden Nichtigkeit so beliebt – vor allem bei den Zuschauern denen der Blick in die Waschmaschine stets zu aufregend und das Testbild immer zu bunt war. Wenn jetzt jedenfalls sogar die Entertainment-Gleichspüler der Brainlull-Butze RTL das Plunderprogramm vom Dritte-Zähne-Channel ZDF mopsen und als DIE SUPERHÄNDLER recyceln möchten, dann muss da ja irgendwas dran sein.

Das Ende der knarzigen Krempelkult-Konzepte ist jedenfalls noch lange nicht erreicht. Denkbar sind noch viele Varianten: knallharte Krimskrams-Kämpfe, in denen Bumms-Anbieter und Tinnef-Seller mit vollem Körpereinsatz um die jeweilige schäbige Schrankschande batteln müssen. Kladderadatsch-Casting mit lustiger Lumpenlover-Jury. Emotionale Kuppel-Shows für alleinstehende Altstoff-Sympathisanten à la PFAND SUCHT FLASCHE. 24/7-Live-Streamings von internationalen Kleinstadtflohmärkten und Satelliten-Übertragungen der spannendsten wöchentlichen Müllabfuhr-Touren. Der fehlenden Fantasie sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt – denn es kann gar nicht gammelig genug sein!

Ja-Sagerei

Nach jahrelangem Generve um Aufmerksamkeit in diversen instant-vergessenen Trash-Trottel-Formaten ist es Ex-Zahnlücken-Zickluder Matthias Mangiapane gelungen, im Dschungelcamp seinen bereits häufig getätigten Heiratsantrag so öffentlichkeitswirksam zu wiederholen, dass er seinen Dauerverlobten Hubert nun endlich im Fernsehen heiraten darf. Natürlich mit sechsteiliger Vorbereitungs-Doofdoku inklusive Rückkehr von Weddingplanner Frooonck unter dem überraschend kreativen Titel HUBERT & MATTHIAS – DIE HOCHZEIT bei VOX. Ich reiche beim Sender schon mal die Zuschauer-Scheidungspapiere ein – ab jetzt gehen wir definitiv getrennte Wege!

Gründungsfieber

Seit die HÖHLE DER LÖWEN die Quoten zum Brüllen brachte, ist im deutschen TV das Gründer- und Erfinderfieber ausgebrochen. Jeder Sender braucht neuerdings eine Show um zu zeigen, wie schön der Kapitalismus sein kann wenn er sich mit Kreativität paart. ProSeven mit dem DING DES JAHRES und vor allem SAT1 mit dem monströs vermurksten Maschmeyer-Trump-Apprentice-Remake START-UP! sind zwar gerade mit Schmackes auf die Schnauze gefallen, aber die ProSieben-Zwerge planen bereits das nächste so ähnliche Ding: DER TRAUMJOB. WER WAGT DEN SPRUNG INS ABENTEUER? mit Ex-Höhlenlöwe Jochen Schweizer. So kann der Überfluss an Erfolgsgiganten halt auch zu gigantischen Misserfolgen führen.

Laberkinder

Die lustigen Explain-Kids von damals sind längst selbst Eltern auf dem Weg zur Frührente, aber zum Glück wachsen die Kleinen ja nach. So kann sich die ARD auch an ein längst überfälliges Vorabend-Remake des Kinder-erklären-Sachen-Klassikers DINGSDA wagen. Allerdings mit keinem der früheren Moderations-Opas, sondern der etwas frischer erscheinenden Brisant-Mutti Mareile Höppner. Mehr sage ich dazu nicht – man würde mich eh nur aus-Oops!en.

603. Trödelparadies Deutschland (TVS 09/18) 2018-04-25T16:32:31+00:00

Der Fressesprecher – Echo-Beef 2018 – Zwischen Kunstfreiheit und Kommerzkacke

Sehr verehrte Damen & Herren, liebe Freunde der gepflegten Unterhaltung, Bros & Bitches,
Chefs & Schlampen, hallo Kinder. Als inoffizieller Fressesprecher der Preisevergebenden
Entertain-ment-Industrie möchte ich mich kurz und ungewohnt ehrlich in unser aller Namen
zum sogenannten Echo Skandal äußern.

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Ja nee, is klar.

Was ist eigentlich passiert? Fahrid Bang und Kollegah, zwei derzeit schwer erfolgreiche Rüpel-Rapper, bekamen den Echo 2018 für ‚Hip Hop national’, was so viel bedeutet wie: deutsche ‚IschfickdeiMudda’-Sprechgesänge.

Und obwohl vorher deutlich darauf hingewiesen wurde, merkten die Verantwortlichen leider erst Tage NACH der Verleihung und den daraus resultierenden Kulturkrawallen, dass man Textzeilen wie ‚Mein Körper definierter als Auschwitz-Insassen’ sehr wohl auch kritisch sehen kann. Bzw. sollte. Oder besser gesagt: sogar muss.

Lassen Sie uns trotzdem kurz einiges klarstellen. Hip Hop ist eine eigene Kunstform, eine Musikrichtung aus dem afro-amerikanischen Ghetto, die sich dadurch definiert, zu provozieren, zu pöbeln, übertrieben gewalttätige Drohungen und Mega-Beleidigungen aus der frustrierten Kehle zu kotzen. Vergleichbar vielleicht mit einer AfD-Wahlkampf-Rede – allerdings mit mehr Reim und Rhythmus, gewöhnlicherweise auch nicht ganz so ernst gemeint und künstlerisch dann doch meist wertvoller.

War diese Zeile nun geschmacklos? Ja. Ohne Frage. War sie antisemitisch? Kann man nicht eindeutig sagen. Eher generell aggressiv menschenfeindlich. So wie der ganze Rest des Songs ‚08-15’, aus dem sie stammt. Da findet man sogar fast noch Schlimmeres. Weniger ein Zeichen von bewusst artikuliertem Judenhass, vielmehr von fehlender persönlicher und emotionaler Intelligenz ganz allgemein. Musikalisch verpackte Aggression jedem Lebewesen gegenüber, das nicht man selber oder sein Kumpel ist.

Aber wie gesagt: Das ist nun mal so beim Hip Hop. Wie bei Gorillas, die sich brüllend auf die Brust schlagen oder Affen, die sich gegenseitig mit Kot bewerfen. Kann man mögen, muss man nicht. Gehört aber zu ihrer Natur, bzw. Ausdruckskunst. Aber je mehr einem so genannten ‚Künstler’ Hintergrundwissen und Mitgefühl fehlen, desto leichter gehen ihm halt solch gedanken- wie geschmacklose Zeilen über die Lippen. Vor allem auch wenn man weiß, dass viele Schul-Kids oder Großhirn-Kleinanleger, die einen abfeiern, eh gar nicht wissen worüber man hier überhaupt rappt. Denn ohne dumme Fans gibt es nun mal auch keinen Erfolg für dumme Texte. Man kann sich seine Kunden nun mal nicht aussuchen, und solange sie brav zahlen, kann man eine Menge Ignoranz verzeihen. Auch als Plattenfirma, wenn man gut daran verdient – aber schnell den Stecker zieht, wenn die Luft zu dünn oder zu dick wird. Der Grat zwischen Kunstfreiheit und Kommerz-kacke ist nun mal fast so schmal wie zwischen Provokation und Verletzung oder Haltung und Heuchelei. Der Schlüssel zu allem bleibt letztendlich immer nur der eigene Verstand.

Doch egal wie gut oder schlecht, cool oder ekelhaft man solch lyrische Absonderungen nun findet, lassen Sie uns feststellen – aufgrund nur einer Zeile ohne Zusammenhang eine immer wilder werdende Wut-Debatte zu führen, ist so wenig sinnvoll wie einst im Falle des Böhmermann-Schmähgedichts die Reduzierung auf eine Diskussion ums Ziegenficken.

Und wenn es sogar so weit kommt, dass die Geissens – selbst die mediale Personifikation von Geldgier, Geltungssucht und gigantischer Dusseligkeit – fassungslos faselnd ihrer Empörung auf Facebook ebenso ausländer- wie auch Grammatik-feindlich Ausdruck verleihen, und sich die biedere Boulevardpresse dann auf diesen billigen Beef der beidseitig bekloppten Schwätzer stürzt wie ein ausgehungerter Kampfhund – spätestens dann weiß man, dass die Absurdität das Ruder übernommen hat und am Ende nur die Dummheit gewinnen wird. Egal auf welcher Seite.

Aber zurück zur Anfangsfrage: war es richtig, Fahrrad Bums und seinem Kollegen den Echo zu geben? Spätestens jetzt wissen wir: Nein. Sorry… Aber den Echo für die Amigos damals hat auch nicht jeder verstanden. Wir konnten ja nicht ahnen, dass Leute wirklich zuhören und sich aufregen! Hätte man diesen Eklat verhindern können? Auf jeden Fall. Wenn nur einer der Verantwortlichen vorher mal die Texte gehört oder gelesen hätte – anstatt nur erotisch elektrisiert auf deren Verkaufszahlen zu starren. Aber lassen Sie mich zur Verteidigung meiner Kollegen sagen – Sie wissen es selbst: Nachdenken macht weder schöner, noch wird es extra bezahlt. Haben Sie bitte Verständnis.

Die Frage allerdings, ob der Echo durch diese Aktion seine Seele verloren oder die eigene Kunst verraten hat, ist absolut albern. Denn er hatte noch nie etwas mit Seele oder Kunst zu tun. Nur mit Kommerz. Der Rest war uns schon immer scheißegal. Wer gut verkauft, der kriegt die abgebrochene Zielscheibe mit dem Hühnerei in der Mitte – fertig, Tschüß, bitte schön. Der Echo ist quasi das Pendant zum eingerahmten eigenen Kontauszug über dem Kamin. Die geknüllte Socke in der Hose des Kleinpimmeligen vor dem ersten Date. Aber das Ergebnis zählt!

Wie bei den meisten Preisen der deutschen Unterhaltungs-Industrie zählten bei uns stets weder Kunst noch Kreativität, Inhalt oder sonst irgendsoein unnützer Scheiß, sondern nur, wer die meiste Kohle in den Stall gebracht hat. Kollegah ja schon zum dritten mal übrigens, wie auch schon zwei mal Bushido, Preisträger des sagenumwobenen ‚Integrations-Bambis’!  Entschuldigung, aber die alten Rehkitz-Wämser sind einfach ungeschlagen, das sind die besten, da muss so ein Echo noch lange für stricken! Auch unvergessen: der Mut-Bambi für Tom Cruise, weil er einen mutigen Menschen gespielt hat. Und der Kommunikations-Bambi für Joseph Goebbels, weil er durch seine mitreißenden Reden… nee, ich glaub das hab ich nur geträumt. Mein Fehler.

Wir müssen es an dieser Stelle ehrlich und reumütig zugeben: der Echo hat sich komplett enteiert. Weil er die eigene Gedankenlosigkeit und das schon lange fehlende Herz durch arrogante Ignoranz selbst offenbart hat. Unser Fehler. Statt die eigene behauptete Würde ernst zu nehmen, setzten wir auf ‚An den Erfolg anbiedern um jeden Preis’ – und ließen dadurch Preisträger, Publikum und die gesamte Musikindustrie blindlings in das vorher selbst aufgeklappte Messer laufen. War aber vorher immer gut gegangen!

Wir müssen es zugeben: egal was er mal war – der Echo ist inzwischen nichts mehr als der traurige, klangliche Widerhall der eigenen inhaltlichen Leere. Das handgeschriebene Armutszeugnis einer in der untergehenden Erfolgs-Sonne schmelzenden Branche, die ihre Seele verkauft, um sich zumindest noch eine kurze Zeit lang für so wichtig fühlen zu dürfen, wie man sich früher mal hielt.

Deshalb dürfen Sie uns ihren Echo auch gern zurückgeben. Uns ist im Grunde danach alles genau so egal wie vorher. Und wir sparen! 7 Stück zurück von Marius Müller Westernhagen – mit Eding den Namen durchstreichen, zack, haben wir fast die Jahresration für Helene Fischer zusammen. Sollten Sie also noch irgendwo alte Echos zwischen den Goldbarren liegen haben, die Sie loswerden möchten, stellen Sie sie einfach in einem gekennzeichneten Sack für Sondermüll an die Straße. Der örtliche Echokot-Wagen wird ihn so schnell wie möglich abholen und spätestens bei der nächsten Verleihung entsorgen.

Vielen Dank.

 

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Der Fressesprecher – Echo-Beef 2018 – Zwischen Kunstfreiheit und Kommerzkacke 2018-04-24T14:14:03+00:00

602. Das neue Promi-Kabinett (TVS 08/18)

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten: nach Monaten des politischen Wachkomas, wohligen Suhlens in endlosen Sondierungsverhandlungen und kuriosen Im-Kreis-Koalierens haben wir seit einigen Wochen wieder eine theoretisch funktionierende und praktisch sogar operierende Regierung. Der Wow!-Effekt hielt sich bislang jedoch in Grenzen. Heimat-Horst Seehofer im Provozier- und Parteispaltermodus, wirres Gefasel von Jens Spahn über vermeintliche Abtreibungswerbung, Dorothee Bärs fantastische Flugtaxi-Visionen – die bisherigen Leistungen des neu geschuffelten Kabinettsmitglieder-Mixed-Bags punkteten höchstens in der Kategorie Schwachsinn-Schwafeln auf der nach oben offenen Peinlichkeits-Skala. Nach so vielen Jahren seltsamer Gestalten in eigentlich doch irgendwie wichtigen Funktionen und dem daraus ungebrochen resultierenden Mangel an Veränderung, geschweige denn Verbesserung, stellt sich den Bürgern langsam die Frage: kann man da nicht bessere Darsteller für das absurd langweilige Polit-Theater finden? Wenn es schon kein ordentliches Drehbuch gibt, wieso lässt man dann nicht wenigstens Profis an die Improvisationen statt dieser meist untalentierten und unbekannten Laienschauspieler?

Übermutter Beimer, Katy Karrenbauer oder Traumschiff-Hostess Heide Keller als Kanzlerin würden sicherlich etwas mehr Verve und Dramatik in die Performance bringen als die gelangweilte alte Frau, die diese Rolle in den letzten zwölf Jahren im Auto-Pilot gespielt hat, und ein Udo Kier, Karl Dall oder Helmut Berger als Bundespräsident wären vielleicht auch nicht ganz so dröge wie die alte Eule, die jetzt im Schloss hockt. Dann vielleicht noch Sky Dumont als Außenminister, Veronica Ferres statt von der Leyen, Ralph Möller für Finanzen und Til Schweiger für Action und Soziales – fertig wäre die perfekte Unterhaltung für die ganze Familie. Und inhaltlich sicherlich kein Rückschritt.

Sollten ausgebildete Schauspieler sich als zu teuer oder sperrig erweisen, kann man natürlich auch ganz generell in die große Promi-Kiste greifen und statt Parteien gleich Sender an die Macht lassen, am besten gleich durch Quoten statt Wahlen. Eine Regierungs-GroKo aus RTL und ZDF mit Vera Int-Veen oder Bohlen als Kanzler, Kerner als Vize im Heimatministerium und einem Kabinett aus beispielsweise Carmen Nebel, Walter Freiwald, Inka Bause, Andrea Kiewel, Horst Lichter, Pietro Lombardi, den Geißens und Motsi Mabuse würde ungefähr den aktuellen Qualifikationen in Berlin entsprechen, wäre allerdings wesentlich amüsanter. Statt zäher Bundestagsansprachen müssen die Reden vorgetanzt werden in der großen Beschluss-Voting-Show LET’S RULE!, man diskutiert über gesellschaftliche Missstände beim neuen Regierungssprecher in seiner Sendung MARIO BARTH DECKT AUF oder richtet sich an die Bevölkerung via VERZEIH MIR!

 Klar, das klingt alles irgendwie trivial und beliebig, bei längerem Nachdenken jedoch wird man Schwierigkeiten haben, sich die Ergebnisse schlechter oder nichtiger vorstellen zu können als in der Realität. Wenn schon schlechte Unterhaltung – warum dann nicht von Leuten, die sich damit auskennen? Da könnte man notfalls sogar abschalten!

Aufräumhilfe

Wir Deutschen sind zu doof für alles. Egal ob warmes Essen kochen, Wohnung artgerecht einrichten, passenden Pimperpartner finden oder nicht-pleite-gehen – ohne TV-Hilfe kriegen die Bürger einfach nichts gebacken! Deshalb hilft jetzt RTL den Müll rauszubringen, damit es im Wohnzimmer nicht mehr so müffelt: WENIGER IST MEHR – ENDLICH PLATZ UND GELD! Ein Experten-Duo unterstützt hilflos dahin vegetierenden Familien zuerst beim Entrümpeln und später dabei, den ganzen Dreck dann anderen Idioten zu verscherbeln. Der ewige Kreis von Nutzlosigkeit und Irrsinn.

SoKo-Overkill

Schön dass bei den öffentlich-rechtlichen Sendern noch ordentlich fiktionale Formate produziert werden. Noch schöner wäre es allerdings wenn es nicht zu 95% Krimis wären – und davon beim ZDF fast ausschließlich SoKo-Formate. Denn gefühlt gibt es bald keinen Ort in Deutschland mehr, dem nicht mindestens eine eigene SoKo-Reihe spendiert wurde, wenn nicht sogar noch mit Ablegern ‚Süd’, ‚Nord’ und ‚Abfahrt Stadtmitte’. Neu im Programm: SoKo Hamburg und demnächst auch endlich SoKo Potsdam. Aber keine Angst vor neuen Inhalten: bleibt alles wie immer, nur mit anderen Ermittlern aus einer anderen Stadt, aber genauso langweilig wie gewohnt. Fresh!

Haarspaltereien

Mehr als 15 Jahre ist es her, dass RTL versuchte uns mit einer pfiffigen Reality-Soap aus dem Frisör-Salon zu begeistern, was allerdings gepflegt ins Beinkleid ging. Jetzt aber hat Trash-Trüffelschwein RTL2 die angetrockneten Ideenreste vom Mülltonnenboden gekratzt und beschert uns die neue Coiffeur-Pseudo-Doku EINFACH HAIRLICH – DIE FRISEURE mit total emotionalen Geschichten rund um spannende Haarprobleme mit Happy End. Waschen, Schneiden, Gähnen!

602. Das neue Promi-Kabinett (TVS 08/18) 2018-04-13T01:26:05+00:00

Kalkofes Matscheibe Rekalked – Opas letzter Wille |

Na, schon mal überlegt, was mit dem vielen Geld passieren soll, wenn man mal abnibbelt?
Also BIBEL TV wäre unter Umständen bereit, euch einige dieser Sorgen abzunehmen…
das nennt man christliche Nächstenliebe!

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Kalkofes Matscheibe Rekalked – Opas letzter Wille | 2018-04-12T08:40:50+00:00

Kalkofes Mattscheibe Rekalked – Rand weiß – Pfanne heiß!

Zwischendurch mal was aus dem Bereich Produkt-Information!
Denn ist der Rand weiß, dann ist die Pfanne…..
ach, ich kann’s mir einfach nicht merken!
Noch jemand die Pfanne heiß?

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  • DVD, Freigegeben ab 16 Jahren
  • Laufzeit: 1560 Minuten
Kalkofes Mattscheibe Rekalked – Rand weiß – Pfanne heiß! 2018-04-11T11:48:12+00:00

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